Bär

Zwei Braunbären


Beschreibung Braunbär

Der Braunbär aus der Familie der Großbären hat das größte Verbreitungsgebiet. In Europa lebt er allerdings nur noch in Skandinavien, auf der Balkanhalbinsel und in Russland. Außerdem ist er in Teilen Asiens, Westkanadas und in Alaska zu finden.

Unter dem Begriff Braunbär fasst man verschiedene Unterarten zusammen wie zum Beispiel den Kodiakbären oder Grizzlybären (auch Grau-Bär genannt). Braunbären zählen bei einer Größe bis zu zweieinhalb Metern zu den größten Raubtieren. Sie erreichen ein Gewicht bis zu 650 Kilogramm. Sie leben allein, aber auch in kleinen Familienverbänden.

Ihr Fell ist braun bis fast schwarz. Erwähnenswert ist auch das Gebiss mit seinen besonders kräftigen Eckzähnen. In einigen Gegenden sind Braunbären nur noch nachts aktiv, weil sie früher tagsüber ständig gejagt wurden. Dann suchen sie Nüsse, Beeren, Wurzeln und Früchte, aber auch Fische, Insekten und kleine Wirbeltiere. In Alaska sind die Lachse ein besonderer Leckerbissen für die Bären.

Die Fische ziehen während ihrer Wanderung in großer Anzahl durch bestimmte Gebiete und werden von den Bären mit ihren kräftigen Pranken aus dem Wasser herausgeschleudert. Braunbären legen im Sommer eine Reservefettschicht an, von der sie während der Winterruhe in ihrer Höhle zehren. Alle zwei oder drei Jahre bringt ein Braunbärenweibchen nach einer Tragzeit von etwa 6 bis 8 Monaten bis zu vier Junge zur Welt. Diese sind bei der Geburt blind und mit nur etwa 400 bis 700 Gramm sehr klein. Doch schon nach wenigen Wochen haben sie sich zu putzmunteren, verspielten Gesellen entwickelt. Sie bleiben noch mindestens ein Jahr bei der Mutter.


zurück Beschreibung Tiere

(C) 2011 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken