Tiere fühlen wie wir

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Pottwale

Pottwal Quelle: Wikipedia

Pottwale riskieren ihr eigenes Leben, um Mitglieder ihrer Gemeinschaft gegen angreifende Haie und Orcas zu verteidigen. Im offenen Meer geben sie einander Deckung. Ohne diesen Geleitschutz würde kein Pottwalkalb überleben.

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Ratten

Ratte Quelle: Wikipedia

Ratten zeigen Mitgefühl für das Leid anderer Ratten und verzichten in Versuchen lieber auf einen Leckerbissen, als einer anderen Ratte Leid zuzufügen.

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Elefanten

Afrikanischer Elefant 

Elefanten lassen kein Herdenmitglied im Stich. Mit ihren Körpern und Stoßzähnen versuchen sie es zu stützen. Stirbt es dennoch, schleppen sie Zweige herbei und decken den toten Körper zu.

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Schimpansen

Schimpanse 

Es kommt immer wieder vor, dass Schimpansen den Arm um einen Artgenossen legen, der bei einem Streit eine Niederlage erlitten hat.

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Verschiedene Vögel

Adler 

Bestimmte Papageienarten, Adler, Dohlen, Raben, Schwäne, Tauben und Gänse, aber auch Füchse und andere Tiere bleiben ihr ganzes Leben zusammen und helfen sich gegenseitig bei der Aufzucht der Jungen In „Einehe“ leben auch Falterfische und schlafen nachts Flosse an Flosse. Australische Seepferdchen sind sich treu und tauschen täglich Zärtlichkeiten aus.


 

Eisvögel

Eisvogel Quelle: Wikipedia

In der Brutgemeinschaft von Eisvögeln gehört Helfen zum Sozialverhalten. Eisvögel nehmen nicht verwandte Artgenossen in ihre Gruppe auf, die auf Nachwuchs verzichten und dafür die hungrigen Schnäbel der Jungen füttern.


 

Huftiere

Schafe 

Huftiere machen in der Wildnis und auf der Weide fast alles gemeinsam. Schafe schmiegen ihre Wange an die des trostbedürftigen Freundes, der bei einem Gerangel den Kürzeren gezogen hat.


 

Welche Tiere sind Huftiere?

 

Schliefer

Klippschliefer Quelle: Wikipedia

Heutige Schliefer sind relativ kleine Säugetiere. Ihre Kopfrumpflänge liegt zwischen 30 und 60 cm. Der Schwanz ist winzig und meistens kaum sichtbar, im Höchstfalle 3 cm lang. Schliefer erreichen ein Gewicht von etwa 3,5 Kilogramm. Sie sind sehr robuste, stämmige Tiere, die sich alle durch einen muskulösen, massiven, kurzen Hals und einen langen, nach oben gewölbten Leib auszeichnen. Ihre Farbe variiert nach Gattung und Art und reicht von hell- bis dunkelbraun. Auf dem Rücken ist eine Drüse von Haaren einer anderen Farbe verdeckt. Die Funktion dieser Drüse ist unbekannt; gängigen Hypothesen zufolge dient das Sekret der gegenseitigen Wiedererkennung.

Die Schnauze der Schliefer ist kurz, ebenso die Ohren und die Beine. Die Vorderbeine haben vier Zehen, die in kleinen Hufen enden. An den Hinterbeinen sind drei Zehen, deren mittlere in einer langen, gebogenen Klaue endet, während die anderen beiden Hufe tragen. Schliefer laufen nicht auf den Hufen, sondern auf der nackten Sohle, die durch Sekrete beständig feucht gehalten wird. Sie können durch Muskelkraft die Mitte der Sohle einziehen, so dass ein Vakuum entsteht. Hierdurch können sie sich mit beträchtlicher Kraft an Felsen und anderen Unterlagen festhaften.

 

Nashorn

Die Familie der Nashörner gehört zur Ordnung der Unpaarzeher und sind Verwandte der Pferde. Diese plumpen Dickhäuter haben auf ihrem Nasenrücken ein oder zwei Hörner, die hintereinander stehen. Sie werden ständig abgewetzt und wachsen immer wieder nach.

In Asien werden seit Jahrtausenden zweifelhafte Medikamente aus ihren Hörnern gemacht. Daher sind die Tiere hier fast ausgerottet. In Afrika geschieht ähnliches. Nashörner sind in wasserreichen Gebieten zu finden. Dort können sie sich durch Wälzen im Schlamm von den lästigen Mücken und Bremsen befreien.

Oft bedecken sie sich mit einer dicken Schlammschicht, indem sie mit ihren Hörnern Löcher aufwühlen und sich darin vollständig einschlammen. Dabei geben sie grunzende Geräusche als Zeichen von Wohlbefinden von sich.

Nachts machen sich Nashörner in die anliegenden Weiden und Wälder auf. Dabei stampfen sie mit ihrem kräftigen Körper sämtliche dünnen Zweige, Äste und Buschwerk nieder, so dass man regelrechte Gangstraßen der Nashörner finden kann. Sie ernähren sich von allerlei Blättern, Früchten und Gräsern.

Nashornweibchen bringen in der Regel ein Junges zur Welt, das sie meist ein Jahr lang säugen und auch später noch 2 bis 3 Jahre bei sich behalten.

Die größte Nashornart Asiens ist das Panzernashorn. Es wird 4,2 Meter lang und wirkt mit seinen zahlreichen Beulen in der Haut, als sei es gepanzert.

Das Breitmaulnashorn in Afrika ist nach dem Elefanten das zweitgrößte Landsäugetier. Es ist zwei Meter hoch und bis fünf Meter lang. Das Spitzmaulnashorn, auch Schwarzes Nashorn genannt, lebt ebenfalls in Afrika und wird bis zu dreieinhalb Meter lang. Im Gegensatz zum Breitmaulnashorn lebt es meist allein, lediglich die Weibchen bleiben mit ihren Jungen zusammen.


 

Paarhufer

Antilopen-Herde 

Die Paarhufer, auch Paarzehige Huftiere oder Paarzeher (Artiodactyla oder Paraxonia), sind in der klassischen Systematik eine Ordnung der Säugetiere (Mammalia). Es handelt sich um überwiegend pflanzenfressende Tiere, die im Gegensatz zu den Unpaarhufern meist durch eine gerade Anzahl von Zehen (zwei oder vier) charakterisiert sind. Zu dieser Gruppe zählen einige der wirtschaftlich bedeutendsten Säugetiergruppen wie Rinder, Schweine, Kamele, Ziegen und Schafe, aber auch andere bekannte Tiere wie Giraffen, Flusspferde, Hirsche oder Antilopen.

Molekulare Untersuchungen haben das Ergebnis gebracht, dass die Paarhufer wahrscheinlich paraphyletisch in Bezug auf die Wale sind. Das heißt, dass einige Gruppen (insbesondere die Flusspferde) näher mit den Walen als mit den übrigen Vertretern dieser Ordnung verwandt sind. Moderne phylogenetische Systematiken fassen entsprechend Paarhufer und Wale zu einem gemeinsamen Taxon Cetartiodactyla zusammen. Die Paarhufer sind demnach ein „Formtaxon“ – eine Gruppe, die zwar keine systematische Einheit bildet, aber durch gemeinsame Merkmale charakterisiert wird.

Paarhufer lassen sich in vier Unterordnungen einteilen:

 

 

 

  • Die Schweineartigen (Suina) bestehen aus den Echten oder Altweltlichen Schweinen und den Nabelschweinen oder Pekaris.
  • Die Flusspferde gehören in eine eigene Unterordnung, die Cetancodonta.
  • Die Kamele – einschließlich der neuweltlichen Arten – sind die einzigen rezenten Vertreter der Unterordnung der Schwielensohler (Tylopoda).
  • Die Wiederkäuer (Ruminantia) bestehen unter anderem aus Giraffenartigen, Hirschen und Hornträgern, zu denen beispielsweise die Rinder, die Ziegenartigen und die als Gazellen und Antilopen bezeichneten Tiere zählen

 

 

 

Hirsch 

Die Paarhufer sind mittelgroße bis große Tiere, die sich vierfüßig (quadruped) fortbewegen. Es gibt zwei Gestalttypen, die sich deutlich im Körperbau unterscheiden. So zeichnen sich etwa Schweineartige und Flusspferde durch einem stämmigen Rumpf, kurze Beine und einen großen Kopf aus. Schwielensohler und Wiederkäuer weisen hingegen einen eher schlanken Körperbau und lange, dünne Beine auf. Die Größe der Paarhufer variiert beträchtlich. Als kleinste Vertreter gelten die Hirschferkel, die oft nur 45 Zentimeter Kopfrumpflänge und ein Gewicht von 1,5 Kilogramm erreichen.

Die größten Vertreter sind – mit bis zu 5 Metern Kopfrumpflänge und 4,5 Tonnen Gewicht – das Flusspferd beziehungsweise – mit bis 5,5 Meter Höhe und 4,7 Meter Kopfrumpflänge – die Giraffe. Hinsichtlich der Größe herrscht bei fast allen Arten ein Sexualdimorphismus, das heißt, dass die Männchen durchweg größer und schwerer werden als die Weibchen.

Geschlechtsunterschiede gibt es auch bei den Stirnwaffen, so haben bei Hirschen in der Regel nur die Männchen ein Geweih und die Hörner der Hornträger sind bei den Weibchen meist deutlich kleiner oder fehlen gänzlich. Auch hinsichtlich anderer Aspekte wie der der Bezahnung oder der Fellfärbung kann es Sexualdimorphismen geben. So etwa bei der Hirschziegenantilope, bei der das Fell der Männchen dunkelbraun, das der Weibchen hingegen ockerfarben ist.

Bis auf die nahezu unbehaarten Flusspferde sind alle Vertreter dieser Ordnung mit einem dichten Fell bedeckt, dessen Länge und Färbung je nach Lebensraum variieren. Arten in kühleren Regionen können einen Fellwechsel durchmachen. Es überwiegen unscheinbare, tarnende Fellfärbungen wie Gelb-, Grau-, Braun- oder Schwarztöne.

Paarhufer tragen ihren Namen, weil sie meist eine gerade Anzahl von Zehen (zwei oder vier) haben – lediglich bei einigen Nabelschweinen ist es bei den Hinterbeinen zu einer Reduktion der Zehenanzahl auf drei gekommen. Die Mittelachse eines Beins liegt bei Paarhufern zwischen der dritten und vierten Zehe. Diese beiden Mittelzehen sind am besten ausgebildet.

Die ursprünglich vorhandene erste Zehe fehlt bei heutigen Paarhufern immer, sie ist nur bei fossilen Vertretern belegt. Die zweite und fünfte Zehe sind unterschiedlich ausgebildet: Bei den Flusspferden sind sie nach vorne gerichtet und voll funktionsfähig. Bei den übrigen Paarhufern sind sie rückwärts angeordnet (und werden als „Afterzehe“ bezeichnet) oder vollständig reduziert.

Bei den Schweineartigen und Hirschferkeln werden die Afterzehen bei weichem, schlammigen Untergrund noch mitbenutzt und vergrößern die Auftrittsfläche. In den meisten Fällen berühren sie den Boden jedoch nicht mehr. Bei manchen Gruppen wie bei den Kamelen und den Giraffenartigen ist die Rückbildung so weit fortgeschritten, dass die zweite und fünfte Zehe nicht einmal mehr als Rudimente vorhanden sind.

 

Kamele 

Ordne die folgenden Begriffe den einzelnen Texten als Überschrift zu:

Treue ,Mitgefühl, Opferbereitschaft, Gemeinschaftssinn, Freundschaft, Nächstenliebe, Trost, Trauer!


 

Flusspferd, Giraffe, Nabelschwein, Nashorn und Hirschferkel

 

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