Unser Hausschwein

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Aussehen: Es ist ein dickes Tier mit rosa Haut, wenigen Borsten und einem kurzen Ringelschwanz. Es hat einen großen Kopf mit einem kleinen Rüssel, mit dem es gut riechen kann.

Die Mitglieder einer Schweinfamilie sind der Eber (männliches Schwein), die Sau (weibliches Schwein) und die Ferkel (junge Schweine). Bei den Wildschweinen heißt der Eber "Keiler", die Sau "Bache" und die Ferkel sind "Frischlinge".

Ein weibliches Schwein ist mit 9 Monaten geschlechtsreif. Nach 4 Monaten Tragzeit bringt die Sau 10-12 Ferkel auf die Welt. Und das ist 2 mal im Jahr (alle 5 Monate) möglich. Schweine sind also sehr fruchtbare Tiere. Gleich nach der Geburt suchen die Ferkel die Zitzen der Mutter und saugen gierig Milch.

Sie trinken bis zu 10 Liter am Tag.

Ein ausgewachsenes Schwein wiegt etwa 130 kg, hundertmal so viel wie ein neugeborenes Ferkel. Bei der Geburt wiegt ein Ferkel etwa ein Kilo, ein halbes Jahr später hat es schon ungefähr 70 Kilo Gewicht.

Hausschweine wurden schon etwa 6500 Jahre v. Chr. gehalten. Sie stammen vom WILDSCHWEIN ab und sind ebenso neugierig. Auch sie sind Allesfresser.

Schweine können 12 Jahre alt werden.

Der Eber hat spitze Stoßzähne, die aber nicht so groß sind wie beim Wildschwein.

Schweine suhlen sich gerne im Schlamm. Das kühlt ab und macht sie auch sauber: Wenn sie die getrocknete Matschkruste abreiben entfernen sie gleichzeitig Milben, Flöhe und anderes Ungeziefer.

Das Schwein hat ein gutes Gehör und einen vorzüglichen Geruchssinn, der ihm hilft, im Boden versteckte Nahrung aufzustöbern.

Ob im Freien oder im Stall, Schweine wühlen ständig mit dem Rüssel im Boden auf der Suche nach Knollen, Würmern, Wurzeln oder sonstigem. Für Eicheln, Kastanien, Äpfel und Kürbisse haben sie eine besondere Vorliebe. Schweine sind sehr gefräßig!
Text von: Nicole und ihrem 3c-Tigerklassen-Team (VS 8 -Wels, Österreich; 9 Jahre)

Die Schweinezucht führte dazu, dass Schweine schneller wachsen und grösser werden. In der Schweinemast wurden oder werden die Tiere oft in zu engen und dunklen Pferchen gehalten. Je weniger sich die Tiere bewegen, desto schneller werden sie fett und schlachtreif. Schweine mit 100 kg werden geschlachtet. In einigen Religionen gilt das Schweinefleisch als unrein und wird nicht gegessen.

Es werden immer noch viel zu viele Tiere in schlechten Ställen gehalten. Tiere die in ihrem eigenen Kot leben müssen und deren Ställe bestialisch stinken könnte man wirklich als unrein bezeichnen. Die wirkliche und einzige Sau in einem solchen Stall ist aber eindeutig der Bauer. Wenn man Tiere mit solch empfindlicher Nase in einem Ammoniak stickigen Stall eingesperrt hält, dann ist dies eindeutig Tierquälerei.

Es ist wahr, dass sich Schweine gerne wie Elefanten, Nashörner ect. im Schlamm wälzen und diesen auf der Haut trocknen lassen. Schweine haben keine Schweissdrüsen und können bei Hitze nicht schwitzen. Schlammbäder helfen beim Abkühlen und zum Entfernen von Parasiten. Werden Schweine im Freien gehalten bleiben sie gesünder und robuster.
Quelle: http://www.tierportraet.ch/htm/schwein.php

 

Wusstet Ihr, dass ein Hausschwein im Freien instinktiv ein Nest baut? Unser Hausschwein ist intelligent, bewegungsfreudig, und hat einen ausgeprägten Familiensinn. In Deutschland leben die meisten Schweine unter KZ-ähnlichen Bedingungen in Intensivhaltung. Eingesperrt auf engstem Raum und zur Bewegungslosigkeit gezwungen, verbringen die Tiere ihr ganzes Leben vollgestopft mit Medikamenten und chemischen Futterzusätzen. Esst bitte weniger Fleisch - der Gesundheit, den Tieren und der Umwelt zuliebe.

„Schweine sind eindeutig von hoher Intelligenz, und sie sind ebenso eindeutig in den Tierfabriken zu einem elendigen Leben verdammt. Der Vergleich mit einem Hund, der sein Leben lang im Kleiderschrank eingesperrt wird, trifft einigermaßen, auch wenn er noch viel zu harmlos ist.“ Was würden wir sagen, wenn unseren Hunden und Katzen das angetan würde, was den Stalltieren angetan wird?

 

Schweine sind unsere Freunde

 

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